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Propolis und Menschen - chronologische Geschichte

19. Mai 2014. | Discussion

Propolis und die Menschheit – eine kleine Zeitreise durch die Geschichte.

Wie lange Propolis der Menschheit bekannt ist, lässt sich bereits anhand des Namens dieser Bienenmedizin nachvollziehen: Ursprünglich stammt der Begriff Propolis aus dem Altgriechischen. Er setzt sich aus den Bezeichnungen Pro und Polis zusammen und bedeutet übersetzt etwa so viel wie: „vor der Stadt“, oder auch „Beschützer der Stadt“. Was dies nun mit Bienen zu tun haben soll? Das ist einfach erklärt. Das Vorkommen von Propolis beginnt in der Regel am Flugloch des Bienenstocks und wird in diesem Zusammenhang als Kittharz oder Bienenharz bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein rein natürliches Antibiotikum zum Schutze des Bienenvolks, dessen Zusammensetzung jedoch sehr stark von den Grundstoffen abhängig ist und daher kaum eindeutig klassifiziert werden kann. Die Bienen sammeln gezielt Harze von verschiedenen Bäumen und Pflanzen, die sie mit körpereigenen Stoffen zu einem Klebstoff mit gesundheitsfördernder Wirkung verarbeiten.

Propolis setzt sich aus folgenden natürlichen Inhaltsstoffen zusammen:


• Naturharz
Blütenpollen
• Pollenbalsam
• Bienenwachs
• ätherische Öle
• Bienen-Fermente


Bereits die alten Griechen wussten die Vorteile von Propolis zu schätzen

Die Geschichte der Bienenmedizin, die als Grundlage der heutigen Propolis-Heilkultur gilt, reicht sogar noch weiter zurück – nämlich bis in die allerfrüheste Menschheitsgeschichte. Schon damals setzten alte Hochkulturen die Bienennahrung als wirksames Desinfektionsmittel bei den verschiedensten chirurgischen Eingriffen sowie bei Zahnbehandlungen ein. Bei den Inkas war Propolis als fiebersenkendes Mittel sehr beliebt. Der Mumie des Tutanchamun wurde nicht nur Honig um den nicht (mehr) vorhandenen Bart geschmiert, sondern vielmehr ließ sich die hohe Kunst des Einbalsamierens mit Propolis optimieren und perfektionieren. In dieser Zeit wurden ebenfalls die ersten Aufzeichnungen dokumentiert, die belegten, dass Stichwunden mit dem Bienenantibiotikum behandelt wurden. Aus der gleichen Epoche stammt die Erkenntnis, dass sich mit dem Bienenharz Holz schützen und Saatgut bis zum nächsten Aussäen haltbar machen ließ. Der Holzschutz lässt sich übrigens noch heute bei einer alten Stradivari hervorragend nutzen. Der altgriechische Arzt Hippokrates nutzte die Kraft der Bienenmedizin zur Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sowie bei der Heilung von Hautgeschwüren. Selbst Aristoteles wusste um die Heilungsförderung bei Hauterkrankungen, Quetschungen sowie eitrigen Wunden. Die Ärzte des römischen Militärs benutzten Propolis als Wunddesinfektionsmittel.

Propolis in der modernen Zeit

Während des 18. und 19. Jahrhunderts nutzten die Franzosen Propolis für die Versorgung von Wunden und wussten somit um die antiseptische Wirkung. Dennoch geriet die Bienenmedizin im Laufe der Zeit immer mehr in Vergessenheit und verlor zunehmend an Bedeutung. Der Grund: Mit chemischen Medikamenten konnte die moderne Medizin enorm große Erfolge feiern. Aufgrund der häufigen Nebenwirkungen bei synthetischer Medizin, besinnen sich die Menschen aktuell wieder auf die Produkte aus der Naturheilkunde. Dass Propolis eine Renaissance erleben darf, ist sicherlich einem dänischen Bienenzüchter zu verdanken: K. Lund Aagaard hat die Bienenmedizin und dessen heilende Wirkung wiederentdeckt.