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Die Bienenkönigin

10. August 2015. | Discussion

Die Bienenkönigin

Bei der Königin handelt es sich um die größte Biene, die an ihrem schlanken Hinterleib erkennbar ist. Dieser überragt die Flügelspitzen weit. Die Bienenkönigin hat ihren Namen aufgrund der einzigartigen Stellung erlangt. Das Bienenvolk beschützt sie, denn sie ist wegen der Eier, die sie legt, neben dem Honig sowie der Brut das Wertvollste, was das Bienenvolk hat.
 

Was ist so besonders an der Bienenkönigin?

Dies liegt zum einen daran, dass die Botenstoffe, die sie abgibt, die Fruchtbarkeit der Arbeiterinnen hemmt und sie daher das einzige Weibchen ist, das voll entwickelt ist und für Nachkommen sorgen kann. Die junge Bienenkönigin paart sich hierfür mit mehreren Drohnen aus verschiedenen Bienenvölkern. Allerdings ist eine Mehrfachpaarung erforderlich, um die Position als Königin zu erlangen. Nun kann sie befruchtete Eier legen und dafür sorgen, dass das Volk zahlenmäßig überlebt. Die jungen Königinnen fliegen, wenn sie ein oder zwei Wochen alt sind, mindestens ein Mal am Tag zur Paarung aus. Sie nehmen bei diesen so genannten Hochzeitsflügen an Drohnensammelplätzen den Samen der Drohnen auf, der für bis zu vier Jahre reicht.
 

Wie wird die Biene zur Königin?

Die Arbeitsbienen entscheiden, welche Larven zur Bienenkönigin herangezüchtet werden, wenn eine neue Königin erforderlich ist. Bei der Geburt sind die zukünftigen Königinnen noch völlig normale Schwestern der weiteren Larven. Doch dann beginnt die besondere Stellung, denn die zukünftigen Bienenköniginnen leben in aufrecht stehenden Wabenzellen, während die übrigen Larven in einer waagerechten Lage aufgezogen werden. Zudem werden sie mit Gelée Royale und die anderen Larven mit Nektar gefüttert. Die Königin kann weder Pollen noch Nektar sammeln und auch keinen Wachs produzieren. Um die Königin leichter zu erkennen, wird der Rückenpanzer farbig gekennzeichnet.
 

Gelée Royal - Das spezielle Futter

Das Gelée Royal, das von den Arbeitsbienen in ihren Drüsen produziert wird, ist die wichtigste Nahrung, mit der die Bienenkönigin gefüttert wird. Dieser Weiselfuttersaft allein ermöglicht es, dass aus einem Ei eine Bienenkönigin heranwächst, die täglich bis zu 2.000 Eier legen kann. Dies tut sie in den von den Arbeiterinnen frisch geputzten oder neu gebauten Zellen. Das Bienenvolk fliegt selbst in der Luft um die Königin herum, damit eine Art Schutzmauer für sie gebildet wird. Die Bienenkönigin lebt zwei bis drei Jahre und ist damit das langlebigste Individuum im Bienenvolk. Zudem ist sie um ein Vielfaches größer als die Arbeiterinnen. Dank der hohen Konzentration an Vitaminen, Aminosäuren, Enzymen und Spurenelementen verfügt die Bienenkönigin über mehr Energie und eine lange Lebensdauer. Schwächer werdende Königinnen werden erkannt und vorzeitig ausgetauscht. Dies geschieht auch durch die Bienen selber.