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Bienensterben – Was kann den Trend stoppen?

05. Mai 2015. | Discussion

Es ist Frühling, es blüht und man hört wieder das altbekannte Summen der Bienen. Doch wie lange noch? Schon seit Jahren wird von einem Bienensterben gewarnt. Die Bestände nehmen kontinuierlich ab, Politiker zerbrechen sich die Köpfe. Warum schrumpft der Bestand? Wie bedrohlich ist die Lage wirklich? Und was kann man gegen das Bienensterben tun?

 

Auch wenn das Bienensterben nach wie vor nicht zu 100% geklärt ist, so geht man doch davon aus, dass zum Großteil Schädlingsbekämpfungsmittel verantwortlich sein sollen. Eine neue Studie rückt Neonicotinioide in den Vordergrund. Seit 2013 sind drei verschiedene Arten der für Bienen gefährlichen Substanz in der EU verboten. Neonicotinioide bewirken bei Bienen, dass sie bei Aufnahme orientierungslos werden und so ihren Stock nicht mehr finden können. Besonders gefährlich an den Neonicotinioiden ist, dass die Bienen offenbar durch den Stoff süchtig werden und speziell danach suchen. Deshalb ist es wichtig, das Verbot aufrecht zu erhalten, auch wenn Kritiker dieses aufweichen sollen.

Für die Aufklärung über das Bienensterben wurden zahlreiche Projekte ins Leben gerufen. So besteht etwa “Zukunft Biene”, das von der Universität Graz ausgeht. Hier widmet man sich auch der Wintersterblichkeit und der Pollenqualität. Ziel ist es, in verschiedenen Arbeitsgruppen das Problem Bienensterben auf mehrere Arten zu beleuchten. Regelmäßige Infoveranstaltungen klären über den Fortschritt auf. Ein erster Erfolg konnte bereits vermeldet werden: Die Wintersterblichkeit scheint zurückgegangen zu sein.

Die Bienen sind auch zum Wahlkampfthema geworden. Traditionell liegt das Thema bei den Grünen, die für die Burgenlandwahl mit entsprechenden Slogans um Stimmen kämpfen. Ein 10-Punkte-Programm soll so Biene Maja retten. Zentraler Punkt ist auch hier der Einsatz von Gift, der schon im Privathaushalt beachtet werden sollte. Wer weiß schon so genau, was er da auf seine mit Läusen befallenen Blumen sprüht? Aufklärung ist von Nöten. Der Appell: Die Bevölkerung soll für das Thema sensibilisiert werden und aktiv gegen das Bienensterben vorgehen.

Der Aufruf hat natürlich einen Nebeneffekt: Längst ist das Problem für kommerzielle Zwecke entdeckt worden. In Baumärkten findet man Bienenhotels, auch Supermärkte haben bereits spezielle Saatmischungen für bienenfreundliche Bepflanzung im Angebot. Man kann sich sogar Bienenstöcke mieten und eine kleine Imkerei auf dem Balkon aufmachen. Wobei hier natürlich Vorsicht geboten ist. In einem dicht besiedelten Gebiet ist ein Bienenstock für gute Nachbarschaft eher wenig förderlich.
Doch vielleicht sollte man im Kleinen beginnen. Oft vermisst man auf den Endprodukten, gerade beim Honig, genaue Angaben über Herkunft und Produktionsbedingungen. Bee Pure legt darauf großen Wert. So stammen alle Produkte aus einem Naturschutzgebiet in Kroatien, wo gewährleistet ist, dass keine Gifte versprüht werden. Die Bienen haben dort die Möglichkeit, in Ruhe ihrer Beschäftigung nachzugehen und die wichtigen Grundstoffe zu sammeln. Wertvolle Produkte von glücklichen Bienen also.